ITALIENISCHE ORGELN- IHRE TÖNENDE WELT      
 
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Roger und Francis CHAPELET
 
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DIE  ITALIENISCHE  ORGELN

1982, restaurierte B.Formentelli aus Verona, ein kleiner napolitanischer Positiv, aus dem 18 Jahrhundert (Orgel Bauer CIMINO der neapolitanischen Schule 1710). Francis Chapelet kaufte ihn, indem er seine Sammlung historischer Orgel vergrösserte.

 

DISPOSITION

Ein Klaviatur mit 45 Tasten - Kurze Octave - Mechanische Traktur mit einem kleinen Wellenbrett.

Principale 8'

Ottava 4'

Quintadecina 2'

Decinovena 1 1/3

Vigesimaseconda 1'

Flauto in duodecima 2 2/3

Voce Umana 8'

( Nachtigall - Tiratutti. - Mitteltönige Temperatur- A 415 )

 

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Im Jahre 2008 kaufte Francis Chapelet eine andere italienische Orgel. Sie ist vom 18ten Jahrhundert veraltet "1785" und auch unterschrieben : "Luciano D'Onfrio" auf dem Wellenbrett;  Sie befindet sich in ihrem Ursprungstand mit dem ganzen tönenden Material. Francis lässt Sie  von dem Orgelbauer M.Formentelli restaurieren. Diese bei einem Antiquitätenhändler von Michel Formentelli gekaufte Orgel, kam von einem patrizischen Haus her. Die Malerei wurden gereinigt und aufgefrischt. Wenn die Läden geschlossen sind, sagte man es wäre einen grossen Schrank. Ihre Töne sind sehr mild aber doch sehr klar, was man für einen grossen Salon braucht.

 Die Einweihung findete dem 10ten Dezember 2009 im Haus von F.Chapelet statt, in Gegenwart der Mitgliedern des Vereins und anderen Freunde von Francis.

DISPOSITION

Ein Klaviatur mit 45 Tasten und Kurze Octave. Mechanische Traktur. Eine kleine Pedal von 9 Tasten  am Manual angehängt.

Principale  8'

Ottava 4'

Quintadecima 2'

Decinovena 1' 1/3

Flauto in duodecima 2 2/3

Voce Umana 8' (ab d')

A 415 - Leichte ungleichschwebende Temperatur - Nachtigall - Zampogne (2 gedeckte Pfeifen wie die Brummbass eines Dudelsack)

(Sie können andere Fotos sehen und sogar Francis Chapelet improvisieren hören. Siehe die Seite : Bilder Galerie und Die Orgeln singen )

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DIE TÖNENDE WELT DER ITALIENISCHE ORGEL

Die klassische italienische Orgel (ab Ende des 15.Jahrhundert bis Anfang des 19.Jahrhundert) enthält nur ein Klaviatur von 45 Tasten sowie die Registern des "Ripieno". Es gibt kein Mixtur Register wie in den französichen oder germanischen Instrumenten. Das Plenum wird in mehrere Registern zerlegt immer scharfer, um verschiedene "Plenum" bilden zu können.

Diese Orgel wird auf dem "Prinzipal 8' aufgebaut.(verheltnismässig schmale Pfeifen, manchmal breiter in den Bass) Es gibt kein Gedeckt Registern. Die Orgel soll hell und Kristallklar klingen. Folgt Abstufung der Teiltönen (Oktaven und Quinten) die die Benennung 12., 19. usw. benutzen. Die sehr scharffe Registern haben Repetition ab den 1'. In manche Orgeln des XVI. Jahrhundert kann der Prinzipal 8' und die Ottava 4' mehrere Fache haben im Diskant (2 bis 3 Fach).

In grösseren Instrumenten kann man ein zweiter Prinzipal 8' finden aber  zarter vorintoniert und der sich  mit dem Ripieno nicht mischt. Er wird mit den Flöten benutzt.

Dann kommt ein Prinzipal (ab c3 oder f3) der mit Schwebungen gestimmt ist und mit dem Prinzipal 8' gebraucht wird. Es handelt sich um die "Voce Umana" die das Vibrato der menschlichen Stimme nachahmen will. (in Toccatas per l' Elevatione oft benutzt ).

In der Regel gibt es nur wenige Zungen Registern; manchmal findet man eine Regal, die heissen : Tromboni. Im Laufe des 18. Jahrhunderts bauen bestimmte Orgelbauer "Trombocini und die sehr feine Violoncelli in den die Zungen in kleinen Holzkasten eingeschlossen sind.

Die einzige Flöten sind die "Flöte 4' und die Quintflöte 2 2/3; Sie sollen die Blockflöte nachahmen.

Wenn es eine Pedal gibt, ist sie sehr eng und an der erste Oktav angehängt. Die grössere Instrumenten können ein Pedalwerk haben aber mit nur 18 Noten und mit ein "Contrabassi 16 oder Prinzipal 8' Register.

Das Klaviatur in Bass und Diskant getrent erscheint am Ende des 16. Jahrhundert, aber wird nicht systematisch installiert.

Es gibt oft ein Register "Tiratutti" der ermöglicht das Ripieno auf einmal zu ziehen. Man kann auch allerlei Einzelheiten finden, wie "Nachtigall, Glöckchen und später Pauken".

Die Pfeifen sind zinnenreich, die Mündungen sind schmal mit wenigen Kernstiche sogar ohne. Der Winddruck ist sehr niedrich. Die Pfeifen sollen weder spucken noch piepsen.

Die Orgeln wurden zuerst im Mittelton intoniert; später wurden sie mit anderen Temperaturen intoniert, wie zb.Tartini Valotti.

Die Winladen sind oft mit ein Springlade gebaut; Schleiflade kommt später.

Disposition der Register

Principale Prinzipal 8'
Ottava Oktav 4'
Quintadecima (15.) Oktav 2'
Decima nona (19.) Quint 1' 1/3
Vigesima seconda (22.) Oktav 1'
Vigesima Sesta (26.) Quint 2/3'
Vigesima nona (29.) Oktav 1/2'
Trigesima terza (33.) Quint 1/3'
Flauta in ottava Flöte 4'
Flauta in duodecima (12.) Quint Flöte 2' 2/3
Voce Umana Schwebung 8'
Tromboni Regal 8'

Im Pedal:               Contrabassi                        Prinzipal 16 oder 8'

Tiratutti - Usignolo - Campane - Timpani...

 

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